Was ist Infraschall?
Infraschall bezeichnet Schallwellen mit einer Frequenz unterhalb von 20 Hertz – also unterhalb der menschlichen Hörschwelle. Auch wenn wir ihn nicht bewusst hören können, wirkt er auf den Körper ein. Laut Wikipedia kann Infraschall sowohl aus natürlichen Quellen (z. B. Wind, Meeresrauschen) als auch aus technischen Anlagen entstehen. Besonders Windkraftanlagen stehen immer wieder im Fokus der Diskussion.
Mögliche Auswirkungen auf den Menschen:
- Körperliche Belastung: Schallwellen können über den gesamten Körper aufgenommen werden.
- Gesundheitsrisiken: Studien deuten auf mögliche Störungen der Gefäßregulation und der Feindurchblutung hin.
- Unwohlsein: Manche Menschen berichten über Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Druckgefühle.
Windkraftanlagen als Quelle von Infraschall
Während Windenergie oft als „saubere“ Energieform dargestellt wird, produzieren Windkraftanlagen dauerhaft Infraschall. Kritiker warnen, dass diese Belastung nicht ausreichend erforscht und möglicherweise gesundheitsschädlich ist – vor allem für Anwohner in der Nähe großer Windparks.
📌 Mehr erfahren:
Vortrag von Dr. med. Ursula Bellut-Staeck
„Infraschall von Windkraftanlagen – harmlos oder ein Gesundheitsrisiko?“
🗓 Donnerstag, 04. September 2025
🕖 19:00 Uhr
📍 Stadthalle Groß-Umstadt